Gruppen im KOFRA

Mütter klagen an!

Die Handhabung des Sorge- und Umgangsrechts durch Gerichte, GutachterInnen und Jugendämter ist für vieleFrauen katastrophal und macht es ihnen sehr schwer, oft völlig unmöglich, ihre Kinder vor gewalttätigen Vätern zu schützen. Die Ideologie, nach der Jugendämter und Gerichte seit 1998 verfahren, heißt: das Kind braucht unbedingt einen Vater für eine unbeschädigte Entwicklung. Frauen mit Kindern werden mehrheitlich dazu gezwungen, gemeinsamer elterlicher Sorge oder auf jeden Fall Umgang des Vaters mit dem Kind zuzustimmen, selbst in Fällen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch des Kindes durch den Kindsvater und bei Gewalt gegen die Mutter.

Die Gruppe "Mütter klagen an" richtet sich an Frauen, die Probleme mit dem Sorge- und Umgangsrecht haben und bietet ihnen einen Austausch ihrer Erfahrungen, gegenseitige Beratung und die Möglichkeit, Forderungen zur Veränderung der Situation sowie gemeinsame Aktionen zu entwickeln.

2003 wurde z.B. ein Buch mit Erfahrungsberichten von Müttern herausgebracht:

Anita Heiliger/Traudl Wischnewski: "Verrat am Kindeswohl. Probleme von Müttern mit dem Sorge- und Umgangsrecht in hochstreitigen Fällen", München, Verlag Frauenoffensive >> Buchbesprechung
Weitere Infos und eine Möglichkeit der >> Buchbestellung

2008 wurde ein Reader erstellt mit allen wichtigen Artikeln zur Kritik am Umgangsrecht:

Anita Heiliger/Eva K. Hack (Hg.): "Vater um jeden Preis?", Verlag Frauenoffensive, info@verlag-frauenoffensive.de >> Buchbesprechung DOC

Wir treffen uns jeden 3. Dienstag im Monat um 18.00 Uhr


Weitere Infos

Eine Anlaufstelle für Alleinerziehende ist der VAMV - Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Bayern e.V.

Zum Lesen:

Kongress: Kindeswohl und Kinderschutz im Sorge- und Umgangsrecht

KOFRA hat in Kooperation mit der Zentralen Informationsstelle der Autonomen Frauenhäuser (ZIF) und der Fachhochschule Frankfurt einen Kongress durchgeführt mit dem Titel: "Kindeswohl und Kinderschutz im Sorge- und Umgangsrecht" am 18. und 19. Januar 08 in der Fachhochschule Frankfurt.

Die ZIF führte vorher eine Kampagne durch mit dem Titel: "Gewaltig groß werden - Kein Sorge- und Umgangsrecht für gewalttätige Väter".